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Herzenssache! Der Newsletter der Diakonie Nord Nord Ost für Freunde und Förder*innen

Hallo liebe Freundinnen und Freunde,

buntes Blätterleuchten, Stoppelfelder im milden Sonnenschein: Der Herbst ist auch eine schöne Jahreszeit! Und bestimmt hast du im Sommer besondere Momente erlebt, die dir bei trüberem Wetter noch ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Vielleicht ist das auch mit dem „Herbst des Lebens“ so: eine Zeit, in der wir an die Lebensschätze denken dürfen, die wir auf unserem Weg gesammelt haben. Darauf muss man aber nicht warten, finden wir. Sich diese Schätze ganz bewusst in Erinnerung zu rufen, das darf man jeden Tag, egal wie alt man ist!

Eine gute Zeit mit schönen Rückblicken, hoffnungsfrohen Ausblicken und vielen erfüllten Momenten im Hier und Jetzt wünscht dir Susanne Katzberg
 

Lebenserfahrungen - Lebensschätze

Zugegeben: das Thema schiebt man gerne ein bisschen vor sich her. Hast du schon einmal so ganz ernsthaft darüber nachgedacht, was deine gesammelten Erfahrungen und Lebensschätze sind? Was nach deinem Tod von dir bleiben soll - und wie du richtig vorsorgen kannst? Die Antworten darauf kann jede*r nur für sich selbst finden. Und das am besten nicht morgen. Nicht irgendwann. Sondern heute:

Am 13. September ist der Tag des Testaments!

Auf unserer Seite Mein Herzensanliegen haben wir dir Anregungen und Antworten rund um das Thema Vorsorge und Testament zusammengestellt. Und wir zeigen dir, wie du über dein eigenes Leben hinaus Gutes tun kannst. Mit einem Vermächtnis für Menschen in der Diakonie Nord Nord Ost.

 

20 Jahre "MoO" - Danke!

Viele besondere "Schätze" kann seit 20 Jahren auch das Team rund um unser Projekt "MoO - Menschen ohne Obdach" sammeln: in dieser Zeit gab es unzählige tolle Begegnungen, besondere Lebensgeschichten, lustige und auch mal nachdenkliche Gespräche, leckeres (!) Essen und vor allem immer wieder das großartige Engagement von Förder*innen. Dafür sagen wir heute von Herzen: Danke!
 
Was ist "MoO"? 
Seit 2006 kochen Jugendliche ehrenamtlich für Männer und Frauen in sozialen Notlagen. Immer montags gibt es dann in der Zentralen Beratungsstelle in Lübeck ein Essen,
Klönschnack und Spiele. Der 20. Geburtstag ist eine echte Erfolgsgeschichte, die ohne Spenden nicht möglich gewesen wäre. Denn die Lebensmittel und die Küchenausstattung werden ausschließlich durch Spender*innen finanziert. "Bei unserem Projekt kommen viele Menschen zusammen, die sich engagieren. Vor allem natürlich die Jugendlichen. Kartoffelschälen macht ja nicht immer nur Spaß, da muss man schon die richtige Motivation mitbringen", sagt Udo Blankenstein, der das Projekt in Kooperation mit der ev.-luth. Kirchengemeinde in St. Jürgen initiiert hat. "Aber auch die Unterstützung durch Spender*innen ist wichtig. Ohne sie war und ist MoO nicht möglich!"

Gemeinsam durch Sonne und Regen

Auf 70 gemeinsame Jahre voller besonderer Momente können Gisela und Jürgen Trettin bereits zurückschauen. Sie feierten kürzlich in unserem Pflegenzentrum Travemünde ihre Gnadenhochzeit.

Jürgen Trettin erinnert sich noch gut an diesen Abend zu Ostern 1955 in Lübeck: „Ich war auf dem ‚Kahn‘, da gab es damals Tanzveranstaltungen. Und da traf ich Gisela - es hat bei uns beiden eingeschlagen wie der Blitz.“ Als die beiden am 25. August 1956 heirateten, waren sie 21 Jahre alt. „Das waren damals noch andere Zeiten: Wir lebten anfangs in einer ganz kleinen Wohnung in Eichholz, alles war recht bescheiden“, sagt Jürgen Trettin. „Aber was sind wir damals tanzen gegangen, immer war etwas los!“

Das Paar bekam drei Töchter, inzwischen hat es außerdem drei Enkelkinder und drei Urenkel. Seit 2022 leben Gisela und Jürgen Trettin im Pflegezentrum Travemünde. Sie wird im Pflegebereich begleitet, er hat ein Apartment im Wohnen mit Service. „Die beiden sind immer füreinander da und verbringen jeden Tag zusammen, das ist sehr schön mitzuerleben“, sagt Einrichtungsleiterin Kathrin Stern. Zur Gnadenhochzeit überreichte sie im Namen des Hauses einen großen Blumenstrauß und gratulierte: „70 Jahre verheiratet zu sein, das ist wirklich beeindruckend und kommt nicht oft vor - wir wünschen Ihnen schöne weitere gemeinsame Jahre!“

Ein richtiges Rezept für eine lange Ehe hat das Paar übrigens nicht. „Das Leben nehmen, wie es kommt - mit all der Sonne und all dem Regen“, meint Jürgen Trettin. „Und sich jeden Abend ‚Gute Nacht‘ sagen“, ergänzt Gisela Trettin. „Das machen wir heute noch so.“

Damit das Leben auch im Alter bunt bleibt

Bei uns bleibt das Leben auch im Alter bunt.

Menschen im Alter sollen bei uns so leben, wie sie es sich wünschen. Dazu gehört auch: Neues lernen, unterwegs sein und gemeinsam Spaß haben! Denn für Lebensfreude ist niemand zu alt. Das ist uns in allen unseren stationären und mobilen Angeboten wichtig.

Mit deiner Hilfe können wir Ausflüge organisieren oder die bunte Welt in unsere Häuser holen, zum Beispiel mit dem Besuch der Alpakas Leopold und Alberto.

Im Sommer machten daneben auch mehrere Bewohner*innen unserer Seniorenpflegeeinrichtung Lotti-Tonello-Haus einen sonnigen Tagesausflug auf dem Wasser. Kaum hatte die MS Hanse in Lübeck abgelegt, hieß es: Alltag adé und Kurs auf Travemünde... Ein kleiner Urlaubstag ganz ohne Kofferpacken! Danke an alle, die diesen besonderen Tag mit einer Spende ermöglicht haben!

Bist du auch dabei - mit einer Spende, die das Leben bunt macht?

Fotos: luisami/Adobe Stock, Diakonie Nord Nord Ost, Fotowerker.
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